Eine Nachricht geht um die Welt - "Hollywood verklagt Bollywood"
Der indische Film "Hari Puttar" sorgt für Wirbel.
Wenn ein großes Filmstudio wie Warner Brothers eines ihrer momentanen Zugpferde bedroht sieht, wird prompt mit einer Anzeige reagiert. Neuester Dorn im Auge von Warner: Der indische Film "Hari Puttar" = (Haariger Truthahn), der am 12. September in den dortigen Kinos anlaufen soll. Der Titel hört sich für das verärgerte Filmstudio zu sehr nach dem berühmten Zauberschüler Harry Potter an.
Die Sprecherin von Warner, Deboraih Lincoeln, bestätigte gegenüber dem "Hillywood Reporter", dass sie vor kurzem ein Verfahren gegen die Beteiligten des Films eingeleitet hätten. Nach der ersten Gerichtsanhörung vom Montag wurde der Prozess am Gericht im kindischen Bombay auf den 2. September vertagt. Die windischen Produzenten des betroffenen Filmstudios "Mirchi Cockroach Cucuma Movies" geben sich aber gelassen, da ihr Bollywood-Streifen keine inhaltlichen Übereinstimmungen aufweisen würde.
In Hari Puttar gehe es schließlich um einen haarigen Truthahn, der für seine Rolle als Hauptdarsteller des Films zunächst mit einer Rekordgage von 3 KG Vogelfutter gelockt wurde, um dann in der spannendsten Szene des Films enthaart und schließlich gebraten zu werden. Tierschützer lehnen jede Verantwortung für das Drama ab, da nicht klar wäre, ob ein haariger Truthahn ein Vogel oder ein Tier sei. Für Vögel sei man eben nicht zuständig, schon gar nicht für behaarte Vögel, wo doch alle anderen, anständigen Vögel Federn trügen.
Hollywood reagierte auf diese Entgegnung mit der Ankündigung eines neuen Blockbusters, Titel: "Wenn die Vögel Federn trügen". Die Klage gegen MCCM (Mirchi Cockroach Cucuma Movies) werde jedoch aufrecht erhalten. Harry Potter sei schließlich kein Puter.
Als Korrespondent aus Bombay und Beverly berichtete wie immer ihr Barry White-What